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Unsere Demokratie ist kostbar, unverzichtbar und dynamisch So lautet das Fazit der Veranstaltung “Demokratie versus Diktatur” am 04.07.2011 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Sie bildete den Auftakt der gemeinsamen Veranstaltungsreihe “Vergangenheit erinnern – Demokratie gestalten” des Bundespräsidenten und der Bundesstiftung. Das Videomagazin bietet Ihnen einen Überblick über den Verlauf der Veranstaltung.
Anna Kaminsky
Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, erläutert in dem Interview die Rolle, Ziele und zukünftige Herausforderungen von historischer Aufarbeitung. Sie bedauert, dass für die jüngere Generation die Bedeutung der Aufarbeitung häufig nicht ersichtlich sei. Es müsse daher verständlich gemacht werden, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit die Bildung
Videodokumentation – Begrüßung von Anna Kaminsky
Am 04. Juli 2011 eröffneten der Bundespräsident und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur die gemeinsame Veranstaltungsreihe “Vergangenheit erinnern – Demokratie gestalten”. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, begrüßte den Bundespräsidenten, die Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer und insbesondere das junge Publikum.
Rainer Eppelmann
Rainer Eppelmann, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, spricht im Interview über seine Verwantwortung, Aufgaben und Wünsche als ein Zeitzeuge der ehemaligen DDR. Er betont die Notwendigkeit, der jüngeren Generation ein authentisches Bild von dem Alltagsleben in einer Diktatur
Videodokumentation – Grußwort des Bundespräsidenten
Bundespräsident Christian Wulff spricht das Grußwort zur Veranstaltung “Demokratie versus Diktatur”. Er bewertete als positiv, dass das faktische Wissen über die DDR bei den Jugendlichen in den letzten Jahren stark zugenommen habe. Jedoch sei die Zahl derjenigen, die heute noch verklärend auf die DDR zurückschauen, weiterhin erschreckend hoch.
Paul Nolte
Paul Nolte, Professor für Neuere Zeitgeschichte an der Freien Universität Berlin, warnt in dem Interview vor der Gefahr, die Demokratie als auslaufendes oder gar gescheitertes Modell darzustellen. So ginge das Vertrauen in die Stabilität demokratischer Systeme verloren. Er bezeichnet die Demokratie als ein noch junges Gebilde mit dynamischen Strukturen, die neben dem klassischen Parlamentarismus kontinuierlich… weiterlesen
Videodokumentation – Podium
Auf der Auftaktveranstaltung “Demokratie versus Diktatur” diskutierten Dr. Zsuzsa Breier, Cornelia Schmalz-Jakobsen, Rainer Eppelmann, Prof. Dr. Paul Nolte und Andreas Schönfelder den Wert der Demokratie in unserer heutigen Gesellschaft, den gegenwärtigen Stand historischen Aufarbeitung und mögliche Wege der politischen Partizipation.
Zsuzsa Breier
Dr. Zsuzsa Breier ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung der Kultur im erweiterten Europa e.V. in Berlin. Im Interview erläutert sie, dass die demokratische Entwicklung der ost- und westeuropäischen Länder differenziert betrachtet werden müsse. Das Demokratiebewusstsein der osteuropäischen Bürgerinnen und Bürger sei zwar durchaus vorhanden, aber u.a. aufgrund einer großen Skepsis gegenüber den politischen Institutionen… weiterlesen
Andreas Schönfelder
Andreas Schönfelder ist Bürgerrechtler und Begründer der Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V. In dem Interview spricht er über die Funktion von Erinnerung und eine gesamteuropäische Verantwortung hinsichtlich der Herausbildung einer gemeinsamen Erinnerungskultur. Die parlamentarische Demokratie bezeichnet er als Erfolgsmodell, kritisiert jedoch, dass sich das Vertrauen in die politischen Akteure reduziere, da deren Entscheidungsfindung nicht transparent genug sei.
Über die Veranstaltung
Einführung Angesichts der vielfach gebrochenen Geschichte der Deutschen im vergangenen Jahrhundert, in dem viele Menschen unter diktatorischen Bedingungen leben mussten, wurde in dem Podiumsgespräch “Demokratie versus Diktatur” über den Wert von Freiheit und Demokratie für die heutige Generation nachgedacht.