Demokratie versus Diktatur

4. Juli 2011

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Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

Bundespräsident Christian Wulff trägt sich vor Beginn der Veranstaltung in das Gästebuch der Bundesstiftung ein. Hinter ihm (v. l.) Rainer Eppelmann, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung, Markus Meckel, Vorsitzender des Stiftungsrates und Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

Bundespräsident Christian Wulff begrüßt die Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer, hier Andreas Schönfelder, Bürgerrechtler und Gründer der Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.


Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Kooperative Berlin

Anna Kaminsky begrüßt die Gäste. Zu Beginn der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Vergangenheit erinnern – Demokratie gestalten“ heißt sie ganz besonders herzlich den Bundespräsidenten in der Bundesstiftung Aufarbeitung willkommen.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Sebastian Bolesch, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Bundespräsident Christian Wulff spricht in seinem Grußwort über das vergangene Jahrhundert, in dem die deutsche Gesellschaft bereits zwei Weltkriege und zwei Diktaturen miterlebt hat. Da totalitäre Ideen auch weiterhin Einzug in unsere Gesellschaft haben, müsse die Erinnerung an das Vergangene bewusst und noch stärker gefördert werden.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

Zu Gast auf dem Podium waren (v. l.) Andreas Schönfelder, Begründer der Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V., Prof. Dr. Paul Nolte, Professor für Neuere Geschichte der Freien Universität Berlin, Cornelia Schmalz-Jacobsen, MdB a.D., stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ e.V., Rainer Eppelmann und Dr. Zsuzsa Breier, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung der Kultur im erweiterten Europa e.V.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

„Freiheit dürfe nicht als Ziel, sondern müsse als Mittel zum Zweck“ begriffen werden, so der Bürgerrechtler Andreas Schönfelder bei der Diskussion auf dem Podium.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

Zsuzsa Breier erinnert daran, dass die demokratische Entwicklung der osteuropäischen Länder langsamer voran schreite, da Osteuropa mit anderen Problemen konfrontiert sei als Westeuropa. Dies dürfe den Osteuropäern aber nicht vorgeworfen werden.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

Moderator Stephan Detjen stellt zur Diskussion, ob sich die demokratischen Institutionen derzeit in einer Krise befinden.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

Rainer Eppelmann betont insbesondere seine Aufgabe – auch als Zeitzeuge, an das erfahrene Unrecht in der SED-Diktatur und seine konkreten Auswirkungen im Alltag zu erinnern.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

Cornelia Schmalz-Jacobsen bezeichnet die demokratischen Prozesse in unserer Gesellschaft als stabil. Die Bürgerinnen und Bürger würden sich zu Wort melden, sobald sie die politischen Entscheidungen nicht verstehen oder akzeptieren, so die ehemalige Abgeordnete.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

„Demokratie ist im Wandel begriffen“ und befinde sich in einer Expansionsphase der Partizipationsmöglichkeiten, so Paul Nolte. Aufgrund der noch jungen Erfahrungen mit dem Umgang von Demokratie rate er aber zu Optimismus.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

Das politische Engagement der jüngeren Generation sei durchaus in vielerlei Institutionen und Gruppierungen vorhanden, meint Florentine Schmidtmann vom Studiengang Public History der Freien Universität Berlin.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Sebastian Bolesch, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Bundespräsident Christian Wulff folgt der Diskussion aus der ersten Reihe im Publikum. Links und rechts neben ihm sitzen Anna Kaminsky und Markus Meckel.

 

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

Am Ende der Veranstaltung wird zu einem Empfang geladen. Die Diskussion geht angeregt weiter. Hier Zsuzsa Breier mit einem Gast der Veranstaltung.

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

Auch Bundespräsident Christian Wulff diskutiert weiter. Hier mit Markus Meckel und Stephan Detjen.

Demokratie versus Diktatur, Berlin 2011 © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Thomas Köhler/Photothek.net

Interview mit Bundespräsident Christian Wulff im Anschluss an die Veranstaltung

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