Nach dem Staatsbankrott

1. Dezember 2015

Videodokumentation – Einführung von Rainer Eppelmann

Am 1. Dezember 2015 eröffneten Bundespräsident Joachim Gauck und der ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Rainer Eppelmann, die Veranstaltung ”Nach dem Staatsbankrott. Der Wandel in der DDR und in Ostdeutschland von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft” der gemeinsamen Veranstaltungsreihe “Vergangenheit erinnern – Demokratie gestalten”. Auf der bereits fünften Veranstaltung diskutierten im Schloss Bellevue Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums Potsdam, des Wilhelmstadt Gymnasiums Berlin, der Seminargruppe des Freiwilligen Sozialen Jahres im Politischen Leben und Studierende der Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam mit den Podiumsgästen Klaus-Ewald Holst, Petra Hoyer, Johannes Ludewig, Richard Schröder und Hans-Werner Sinn. Die Publizistin und Journalistin Alexandra Gerlach moderierte die Veranstaltung.

In seiner Einführung erinnerte Rainer Eppelmann an den maroden Zustand vieler Betriebe und den schwierig zu bewältigenden Alltag in der DDR als Folge der 40-jährigen kommunistischen Misswirtschaft. Er betonte den fortwährenden Wunsch der ostdeutschen Bürgerinnen und Bürger nach Freiheit, Demokratie und einem besseren Lebensstandard – so wanderte der Blick häufig hinüber zum westlichen Nachbarstaat. Zudem wies Rainer Eppelmann auf die Herausforderungen des allumfassenden Strukturwandels hin, die nicht nur politischer, sondern auch gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Art waren. Der Wandel habe das Leben vieler Menschen komplett auf den Kopf gestellt und sei heute noch zu spüren.

Weitere Beiträge in der Mediathek:
Magazin
Begrüßung von Bundespräsident Joachim Gauck
Podium
Publikumsgespräch
Bildergalerie

Weiterführende Informationen über die Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die Einzelinterviews sowie den Veranstaltungsbericht finden Sie unter Gesprächsrunde, Interviews und Reden und Texte.

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