Recht und Gerechtigkeit

10. Dezember 2014

Bundespräsident Joachim Gauck

Im Anschluss an die Veranstaltung „Recht und Gerechtigkeit. Umgang mit dem SED-Unrecht im vereinten Deutschland“ am 10. Dezember 2014 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erläutert Bundespräsident Gauck im Interview, dass es für den inneren Ausgleich und Frieden unserer Gesellschaft – über die Möglichkeiten der Justiz hinaus – wichtig sei, die SED-Opfer angemessen zu entschädigen und zu würdigen. Neben den Bereichen der Politik, Wissenschaft und Pädagogik hebt der Bundespräsident auch die Bedeutung der Kunst für die gesellschaftliche Aufarbeitung hervor. Die künstlerische Erzählform könne dazu beitragen, dass innere Prozesse der Bewusstwerdung und der Verantwortungsübernahme bei den Tätern angestoßen werden.

Weiterführende Informationen über Bundespräsident Joachim Gauck finden Sie unter Gesprächsrunde.

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