Über die Veranstaltung

Einführung

In der zweiten Veranstaltungsrunde stand der Blick von „außen“ auf das wiedervereinigte Deutschland im Mittelpunkt. Wie beurteilen Ausländer, Migranten bzw. Deutsche mit Migrationshintergrund die politische und gesellschaftliche Entwicklung Gesamtdeutschlands seit 1990? Wie haben sie die DDR oder die Bundesrepublik vor 1990, wie das vereinte Deutschland nach 1990 erlebt? Was nehmen Ausländer und Migranten an „Ossis“ und „Wessis“ gleichermaßen als „deutsch“ wahr? Was davon ist schon lange „typisch deutsch“, was hat sich nach der Wiedervereinigung aus der gemeinsamen Geschichte heraus entwickelt? Wie hat sich die Lebensrealität von Ausländern und Migranten seit 1990 in Deutschland entwickelt und welche Integrationsfortschritte konnten erzielt werden? Aber auch das Verhältnis von Ost- und Westdeutschen zueinander wurde in den Blick genommen. Wie nehmen sich „Ossis“ und „Wessis“ mit ihren jeweiligen Eigenheiten und kulturellen Prägungen heute gegenseitig wahr?

Auskunft gaben „Zeitzeugen“ im besten Sinne des Wortes. An der Lebenswirklichkeit der Menschen orientiert, spiegelten sich deren konkrete Erfahrungen wider, fern abstrakter akademischer Vorträge und Diskussionen.

Die Gesprächsrunde wurde am Mittwoch, 19. Dezember 2012, um 19.15 Uhr auf dem Sendeplatz „Zur Diskussion“ im Deutschlandfunk ausgestrahlt.