Zwischen zwei Staaten

14. November 2013

Interviews

Bundespräsident Joachim Gauck

Bundespräsident Joachim Gauck erläutert im Interview im Anschluss an die Veranstaltung „Zwischen zwei Staaten. Die ‚Dritte Generation Ostdeutschland’“ am 14. November 2013 im Schloss Bellevue, dass die Aufarbeitung der belasteten Vergangenheit immer länger dauere als der Verlauf der Vergangenheit selbst. Der öffentliche Diskurs über die Vergangenheit müsse weiterhin geführt werden, da Diktaturerfahrungen und spezifische Prägungen sonst… weiterlesen

Anna Kaminsky

Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, spricht im Interview über den Stand der Aufarbeitung der deutsch-deutschen Geschichte. Ein breiter politischer und gesellschaftlicher Konsens über die Bedeutung der Aufarbeitung der deutschen Geschichte sei wesentlich  für die zukünftige gemeinsame demokratische Entwicklung. Aufarbeitung müsse aber differenziert stattfinden und sei nicht auf den Zeitraum bis zum… weiterlesen

Stephanie Maiwald

Stephanie Maiwald, Kulturreferentin bei der Schweizerischen Botschaft in Berlin, wuchs in Frankfurt am Main und in der Schweiz auf. Im Interview erzählt sie von den eigenen Berührungspunkten mit der DDR(-Vergangenheit) im Familienkreis. Sie ist Mitgründerin der Initiative „3te Generation Ostdeutschland“, als ausschlaggebend dafür benennt Stephanie Maiwald ihre Studienzeit in Frankfurt an der Oder und das Vorfinden überholt… weiterlesen

Karl Ulrich Mayer

Der Soziologie-Professor und Präsident der Leibniz-Gesellschaft, Karl Ulrich Mayer, erläutert im Interview die zwei unterschiedlichen Arten des Generationenbegriffs. Zum einen gebe es die Kategorisierung der Generationen in die Eltern- und Großelterngeneration, zum anderen bezeichne dieser Begriff eine Gruppe von Jahrgängen mit ähnlichen Orientierungen und Einstellungen. Die sogenannte Verantwortung der Generationen sieht er in beiden Arten… weiterlesen

Sabine Rennefanz

Die Autorin und Journalistin Sabine Rennefanz berichtet im Interview über die Vielseitigkeit ihrer eigenen Identität, die nicht nur an Ost und West festgemacht werden könne. Wenn sie auf die Entwicklungen seit dem Mauerfall zurückblicke, empfinde sie den Einigungsprozess als zu schnell abgewickelt. Seit der Wiedervereinigung innerhalb der Bundesrepublik spielten ostdeutsche Identitätsmerkmale nur eine nachgeordnete Rolle…. weiterlesen

Johannes Staemmler

Johannes Staemmler, Mitgründer der „3ten Generation Ostdeutschland“, wurde 1982 in Dresden geboren und erzählt im Interview, dass er wenig spezifische Erinnerungen an das Leben in der DDR – als das damalige politische System und die Gesellschaft – habe, dennoch aber mit „ostdeutschen“ Erinnerungen groß geworden sei. Insbesondere in seiner Studienzeit habe er sich mit dem Thema… weiterlesen

Tilman Grünbaum

Tilman Grünbaum ist Schüler der Klassenstufe 11 der Katholischen Theresienschule Berlin und zählt zu der sogenannten Generation der „Danach-Geborenen“ oder auch „Vierten Generation“, die im wiedervereinten Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Im anschließenden Interview erzählt er, dass das Thema DDR-Geschichte in der Schule nur noch wenig vermittelt werde. Die Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit dürfe als… weiterlesen

Sandra Matthäus

Deutschland sei mehr als nur ein in Ost und West kategorisierbares Land, sondern sei vielmehr eine Migrationsgesellschaft, so Sandra Matthäus, Mitglied der „3ten Generation Ostdeutschland“, im Interview. Das Vollziehen einer „Einheit“ könne und dürfe daher auch nicht mehr das gesellschaftliche Ziel sein. Es gehe vielmehr darum, eine gleiche Wertigkeit bei den bestehenden Unterschieden herzustellen. Als… weiterlesen