Zwischen zwei Staaten

14. November 2013

Videodokumentation – Einführung von Anna Kaminsky

Am 14. November 2013 eröffneten Bundespräsident Joachim Gauck und die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Anna Kaminsky, die Veranstaltung „Zwischen zwei Staaten. Die ‚Dritte Generation Ostdeutschland'“ der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Vergangenheit erinnern – Demokratie gestalten“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage nach der historischen Prägung und dem Selbstverständnis der ‚Dritten Generation Ostdeutschland‘ –  jener rund um die Jahre 1975 bis 1985 in der DDR Geborenen.

In ihrer Einführung erinnerte Anna Kaminsky daran, dass die Aufarbeitung der SED-Diktatur nicht als Selbstzweck einer Generation verstanden werden dürfe. Es sei die Aufgabe einer ganzen Gesellschaft, unsere Demokratie vor weiterhin auftretenden Gefahren, wie z.B. extremen Einstellungen, Politikverdrossenheit oder sozialer Ungerechtigkeit, zu schützen. Die Methoden und Ziele der politischen Bildung sollten daher kontinuierlich hinterfragt werden.

Im Anschluss an die Reden von Bundespräsident Joachim Gauck und Anna Kaminsky diskutierten die Podiumsgäste Stephanie Maiwald, Karl Ulrich Mayer, Sabine Rennefanz und Johannes Staemmler zum Thema „Dritte Generation Ostdeutschland“ gemeinsam mit dem jungen Publikum. Es moderierte Doris Simon vom Deutschlandfunk.

Weitere Beiträge in der Mediathek:
Begrüßung von Bundespräsident Joachim Gauck
Podium
Publikumsgespräch
Videomagazin

Weiterführende Informationen über die Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die Einzelinterviews sowie den Veranstaltungsbericht finden Sie unter GesprächsrundeInterviews und Reden und Texte.

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